die Feuerwehren im Landkreis Gifhorn

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Die Gifhoner Rettungstage 2011 finden wegen Terminproblemen nicht statt! Wir bitten um Verständnis.

Heute geht das Feuerwehr-Lagerleben in 110 Zelten los PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: SysAdmin   
Mittwoch, den 10. August 2011 um 00:00 Uhr

Auszugweise hier die Presseberichte unserer Tagezeitungen

Ein ausführlichen Infoangebot zum Zeltlager finden sie auf der Internetseite der Kreisjugendfeuerwehr

http://www.kreisjugendfeuerwehr-gifhorn.de

 

Donnerstag, 11.08.2011

Gifhorner Rundschau (newsklick18)

Fast 800 junge Leute und ihre ehrenamtlichen Betreuer freuen sich auf ein abwechslungsreiches Programm bis Sonntag
Von Christian Franz
GIFHORN/ALMKE.  Bis Sonntag ist der Jugendzeltplatz Almke fest in der Hand der Gifhorner Jugendfeuerwehren. Wo Wolfsburg am ländlichsten ist, geht heute das Kreis-Zeltlager los. Fast 800 junge Leute und ihre ehrenamtlichen Betreuer aus 52 Jugendfeuerwehren beziehen eine Kleinstadt mit 110 Zelten. Gestern bauten Betreuer die wind- und wetterfesten Unterkünfte auf. Die Jugendlichen brauchen sie heute nur noch zu beziehen uns es sich rustikal-gemütlich zu machen.


Jugendsprecher Pascal Dörheit (vorn) legt die Stangen für ein SK-20-Zelt der Jugendfeuerwehr Sassenburg aus. Die Betreuer bauten die Zeltstadt auf dem Jugendzeltplatz Almke bei Wolfsburg bereits gestern auf, damit die Jugendlichen heute Nachmittag nur noch einzuziehen brauchen. Fast 800 Teilnehmer werden erwartet.  

Michelle Zielke (11) aus Sassenburg sieht zu, wie ein Team um den stellvertretenden Gemeindejugendfeuerwehrwart Ingo Dörheit die bis zu 40 Quadratmeter großen Zelte errichtet. Das geht Hand in Hand, aber auch mit ein paar coolen Sprüchen, wenn ein Verbindungsstück der Stangenkonstruktion einfach nicht passen will. Die Jugendfeuerwehren bauen pro Ortsfeuerwehr zwei Zelte auf – für Mädchen und Junge getrennt, was mittlerweile Vorschrift ist. Alle Ortsfeuerwehren einer Samtgemeinde stehen in einer Gruppe. Sassenburg hat eigens ein hölzernes Ortsschild dabei.

Die Teilnehmer aus dem Boldecker Land müssen mit Isenbüttel zusammenrücken. Ihre ursprüngliche Zeltfläche droht bei Regen überflutet zu werden.
Grundsätzlich sind die Jugendfeuerwehren aber wind- und wetterfest. Gut ausgerüstet und abgehärtet. Und straff organisiert. Es gibt einen Veranstaltungsplan ebenso wie einen Verpflegungsplan. Denn 800 hungrige junge Leute lassen sich nur etappenweise bekochen. Für das Essen sorgt ein Braunschweiger Caterer, die Zeltbewirtung übernimmt die Feuerwehr Gifhorn.
Sie hat gestern bereits den Grillstand in Betrieb genommen. Nach dem Aufbauen konnten die Helfer es sich schon mal gut gehen lassen.
Heute ist ab 14 Uhr Anreise. Um 19 Uhr gibt es Abendessen. Ab 21 Uhr ist Lagereröffnung. In der der Schau "Mein Jugendfeuerwehrwart kann" am Donnerstagabend, angelehnt die TV-Schau "Mein Mann kann", winkt der Siegerfeuerwehr ein VIP-Abend bei der Disko am Samstag. Für Freitagabend haben die Kreisjugendsprecher Nadja Bruns und Jan Grundmann die spektakuläre Feuerwehr-Variante von "Schlag den Raab" vorbereitet. Herausgefordert ist niemand geringeres als die Kreisleitung.
Neu in der Veranstaltungsliste sind zudem das Bullriding auf einem elektrischen Bullen und ein Zeitungs-Workshop mit der Gifhorner Rundschau.
Das Lagerleben dokumentiert die Zeltlagerzeitung. Fünf Redakteure um Jasmin Kirste schreiben täglich 20 Seiten im Din-A4-Format. Teilnehmer können Grüße und Bilder mit ihren Smartphones einsenden.

Gifhorner Jugendwehren starteten ins Kreiszeltlager
Taschen, Rucksäcke, Helme – alles wollte gestern sorgfältig in den Fahrzeugen verstaut sein, bevor fast 800 junge Feuerwehrleute aus allen Himmelsrichtungen des Landkreises Gifhorn am Mittwochnachmittag zum gemeinsamen Kreiszeltlager nach Almke aufbrachen. Die Mädchen und Jungen haben ihre komplette Dienstbekleidung dabei, die sie während der Lagerwachen tragen werden. Aber auch mit Sportgerät und Spielen für gesellige Freizeitaktivitäten sind sie eingedeckt. In Almke wurde der Löschnachwuchs bereits vom Betreuerstab und einer am Vortrag aufgebauten Zeltstadt erwartet, so dass das Lagerleben alsbald beginnen konnte.


Aus 52 Gifhorner Jugendwehren starteten Teilnehmer am Mittwoch zum Kreisjugendzeltlager in Almke. Hier sind Mitglieder der Gifhorner Ortswehr beim Packen.  
Foto: Stefan Lohmann

Gifhorns Jungfeuerwehrleute stürzen sich in Sport und Spaß
Von Christian Franz
Die großen Ferien laufen zu Hochform auf. 800 Mädchen und Jungen aus dem Landkreis Gifhorn erlebten am Donnerstag den ersten Tag des Jugendfeuerwehr-Zeltlagers in Almke bei Wolfsburg. Spaß satt. Entspannung pur. Kameradschaft live.
Die Nacht zu Donnerstag war kurz. "Die ersten waren schon um 5.30 Uhr wach", schmunzelt Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Blume. "Wir überlegen schon, ob wir das Wecken von 7 Uhr vorverlegen."
Doch das Lagerleben ist einfach zu vielversprechend, als dass es die 10 bis 16 Jahre alten Mädchen und Jungen in den Schlafsäcken hielte. So gemütlich die großen weißen Zelte auch ausstaffiert waren und so verträglich das Wetter anders als vorhergesagt blieb – an Schlafen war ohnehin nicht zu denken in der Nacht nach der Lagereröffnung.



Büffeln und Relaxen im Almker Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Gifhorn.
Foto: Stefan Lohmann


Tischfußball" in XXL - Turnier im Almker Zeltlager der Gifhorner Jugendfeuerwehren.
Foto: Stefan Lohmann

Ein Bollerwagen sorgt für das Disko-Gefühl
Für die jüngeren Teilnehmer ist es oft das erste Zeltlager – ein Abenteuer, bei dem jede Minute zählt. Im Schein ihrer Taschenlampen kamen auch die Jungen von der Feuerwehr Bokensdorf nicht vor 2 Uhr zur Ruhe. "Wir haben einfach viel erzählt", berichtet Lukas. Da konnten die Betreuer und die eigens eingesetzte Nachtwache noch so viel mahnen: "Schlaft jetzt!"


Die Isenbütteler Jugendwehr hat einen selbst gebauten Disko-Anhänger ins Zeltlager Almke mitgebracht.
Foto: Stefan Lohmann

Dabei waren die Bokensdorfer gar nicht laut. Laut geht anders. Das beweist ein Abstecher in das Lagerdorf der Samtgemeindefeuerwehr Isenbüttel. Der Nachwuchs der Ortsfeuerwehr Isenbüttel hat nämlich ein besonderes Einsatzfahrzeug dabei. "Unser Bollerwagen", sagt Saskia Stadler. Das feuerrote Spielmobil ist eine rollende Disko, das im musikalischen Ernstfall gern mal mit zwei Blaulichtern ausgerüstet wird. Versorgt von zwei Autobatterien, sichert JF-I-2010 die Disko-Grundversorgung mit 280 Watt. CD, USB-Stick, Radio – für Abwechslung ist gesorgt.
Wie auf dem Platz insgesamt. Gestern war Fußballtag. Die Jugendfeuerwehren schickten ihre Mannschaften ins Menschenkicker-Turnier. Schwimmen im Freibad war erlaubt, aber etwas kalt. Im Bastelzelt entstanden bunt geflochtene Freundschafts-Armbänder.



Im Jungendfeuerwehr-Zeltlager Almke wird die Gifhorner Rundschau gelesen.
Foto: Stefan Lohmann


Die Bokensdorfer Jugendfeuerwehr im Zeltlager Almke
Foto: Stefan Lohmann

Alter Fahrensmann ist seit 30 Jahren dabei
Wer lieber ausspannte und in der Landschaft oder in den Zelten Ruhe suchte, der "chillte" eben, wie Zoe aus Bokensdorf.
Auch die Betreuerrunde aus Wesendorf machte es sich am Vormittag erst einmal gemütlich und freute sich, dass fast alles funktionierte.
Dieter Rieken, den alle nur Tchibo nennen, seit 30 Jahren in der Nachwuchsarbeit aktiv, erinnert sich noch an weniger komfortable Lager: "Erst waren wir bei der Bundeswehr in Wesendorf, da gab es Dixi-Klos." Dann zeltete die Jugendfeuerwehr auf dem Truppenübungsplatz in Ehra-Lessien, später in Zichtau, inzwischen zum dritten Mal in Almke. Aber auch dort gab es vor drei Jahren noch Duschcontainer. Jetzt ist das dritte Sanitärgebäude in Betrieb.

Frühstück ohne Süßes? Dann lieber Pommes!
Doch perfekt ist nichts, und das macht den Reiz des Lagerlebens aus.
Die Lagerzeitung erschien in halbierter Auflage – der Kopierer streikte. Und die Wesendorfer vermissten in ihrer Frühstücksschicht Marmelade und Nusscreme. Süßes? Darüber können Karin und Dirk Warnecke nur schmunzeln. Sie zählen zu den sechs Gifhornern, die den Grill in Zwölf-Stunden-Schichten anfeuern. "Pommes", lautet Dirk Warneckes Auskunft zum Hunger der Jugendlichen. "Am besten Pommes Schranke." Wie die Feuerwehr in Rot und Weiß.

Gifhorn/Almke
11.08.2011 22:50 Uhr Aller-Zeitung

Kreisjugendfeuerwehr: Riesiges Zeltlager
Eine im wahrsten Sinne des Wortes Riesen-Gaudi erleben gerade rund 800 Nachwuchsfeuerwehrleute nebst Betreuern im Zeltlager in Almke. 51 von 73 Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Gifhorn nehmen daran teil.


Menschen-Kicker: Die Nachwuchsfeuerwehrleute aus dem Landkreis Gifhorn haben viel Spaß im Zeltlager.
© Photowerk (bas)

Eine Aktion mit gigantischen Ausmaßen: „Wir haben alleine 110 Zelte aufgestellt“, berichtet Jens Strassmann, Öffentlichkeitsbeauftragter der Kreisjugendfeuerwehr. „Das hier ist eine enorme logistische Leistung. Die Vorbereitung dauerte eineinhalb Jahre“, lobt er die Arbeit der 190 Betreuer.
Und die geben alles, damit die mehr als 500 Jugendlichen bei viel Spiel und Spaß auf ihre Kosten kommen. Dazu gehört etwa ein großes Kickerspiel, bei dem die Jugendlichen selbst an den Spielstangen agieren.
Bastelshop, Bullriding und ein tägliches lustiges Abendprogramm runden den Spaß ab. In Anlehnung an das Pro-7-Format „Schlag den Raab“ gibt es da etwa „Schlag die Kreisjugendfeuerwehrleitung.“ Nicht fehlen darf die Zeltdisco.
Vier Tage dauert das Riesen-Zeltlager. Sogar an eine eigene Lagerzeitung haben die Organisatoren gedacht. Ein Spaß, der alle verbinden soll. „Wir haben zehn Gebietseinheiten im Kreis, aber hier erfahren alle: Wir sind eine Kreisjugendfeuerwehr“, betont Strassmann.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 13. August 2011 um 09:19 Uhr
 

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